Leopold I., geboren als Prinz Leopold Georg Christian Friedrich von Sachsen-Coburg-Saalfeld, Herzog in Sachsen[1] (* 16. Dezember 1790 auf Schloss Ehrenburg in Coburg; † 10. Dezember 1865 in Schloss Laken, Laken), war ein Prinz von Sachsen-Coburg-Saalfeld (seit 1826 Sachsen-Coburg und Gotha) und von 1831 bis 1865 der erste König der Belgier.
Leopold war der jüngste Sohn des Herzogs Franz Friedrich von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1750–1806) aus dessen Ehe mit Auguste (1757–1831), einer Tochter von Graf Heinrich XXIV. Reuß zu Ebersdorf.
Leopold nahm am Wiener Kongress teil, wo Fürst Metternich einen tiefen Eindruck auf ihn machte. Im Gefolge des Zaren Alexander I. von Russland hielt sich Leopold im Sommer 1814 in London auf, wo er seine künftige Gemahlin kennenlernte. Im Januar 1816 verlobte er sich und am 2. Mai 1816 fand in Carlton House die Hochzeit mit der britischen Thronanwärterin Prinzessin Charlotte Auguste (1796–1817), Tochter des späteren Königs Georg IV. statt.
Am 5. November 1817 erlitt Charlotte eine Totgeburt und starb am darauffolgenden Tag.
Nachdem Belgien am 4. Oktober 1830 die Unabhängigkeit von den Niederlanden verkündete, wurde Leopold vom belgischen Nationalkongress gefragt, ob er König der Belgier werden wolle.
Am 21. Juli 1831 legte Leopold den Eid auf die Verfassung ab; seit 1890 ist dieses Datum der belgische Nationalfeiertag. [1] [11]




Keine Marken verfügbar.