Francisco Franco, voller Name Francisco Paulino Hermenegildo Teódulo Franco Salgado y Bahamonde Pardo (* 4. Dezember 1892 in Ferrol, Galicien; † 20. November 1975 in Madrid), war ein spanischer Militär und von 1936 bis 1975 Diktator des Königreiches Spanien.

Unter seiner Führung putschten konservative, monarchistische und faschistische Militärs mit Unterstützung des faschistischen Königreiches Italien und des nationalsozialistischen Deutschen Reichs im Juli 1936 gegen die im Februar 1936 demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens.

In einer langen Unterredung am 25. August 1948 einigten sich der Diktator und das Oberhaupt des Königshauses darauf, den ältesten Sohn  durch Franco zu dessen Nachfolger ausbilden zu lassen und so die Monarchie nach Francos Tod zu restaurieren. Juan Carlos sollte für seine Rolle als faschistischer König ausgebildet werden.

20. November 1975 stirbt General Franco in Madrid. Auf dem Sterbebett versprach Juan Carlos  dem Diktator die Demokratie zu verhindern. Deshalb wurde am 22. November Juan Carlos I. zum König von Spanien proklamiert und damit zu Francos Nachfolger.



Mit Francos Tod war der Franquismus noch nicht am Ende. Die maßgeblichen Stellen des franquistischen Staats, der Nationalrat, der Königliche Rat und das Parlament, waren durch seine Anhänger besetzt. Entsprechend gering war der Spielraum von Juan Carlos I. Als der damals 37-Jährige den über vier Jahrzehnte verwaisten Thron bestieg, hatten die Spanier keine großen Erwartungen an ihn. Er wurde als „Ziehsohn Francos“ wahrgenommen. Ministerpräsident Carlos Arias Navarro, der Großteil der spanischen Streitkräfte und die paramilitärische Polizeitruppe Guardia Civil wollten die franquistische Diktatur fortführen.


Am 1. Juli 1976 wurde der franquistische Ministerpräsident Arias Navarro von Juan Carlos I. im Zuge der Transition abgesetzt und durch Adolfo Suárez ersetzt. [1]